Einweihungsfest


Breite Begeisterung über neue Sportanlage in Güllesheim - Viele kamen zur Einweihung - SVG feierte mit Turnieren und Dorfabend

 

Güllesheim. Den Kontrast hätte nicht größer sein können; noch vor einem Jahr war es in Güllesheim ein maroder Aschensportplatz mit einem mehr als sanierungsbedürftigen Sportlerheim. Nun ein moderner Kunstrasenplatz mit Kunststofflaufbahn und einem mit viel Eigenleistung und Firmenspenden "herausgeputztem" Sportlerheim. Alle stellten mit großer Freude fest, dass etwas völlig Neues geschaffen wurde. Und vor allem tolle neue Rahmenbedingungen für Fußballer und Leichtathleten, von denen nicht nur die Vereine sondern auch die Schulen profitieren.

Bürgermeister Josef Zolk war sehr erfreut, diesen neuen Platz im Beisein von Vertretern aus Vereinen, Schulen, Firmen, Rat und Verwaltung seiner Bestimmung übergeben zu können.

"Es ist ein Tag großer Freude für unsere Schulen mit rund 1.000 Schülerinnen und Schüler, aber auch für unsere Vereine", so der Bürgermeister in seiner Begrüßungsansprache. Der Bürgermeister dankte allen, die an der Baumaßnahme beteiligt waren. Zuvor hatten Alina Eul und Laura Bücher (zwei Schülerinnen der IGS) als Moderatorinnen perfekt das große Ereignis angekündigt.

 

Landrat Michal Lieber gratulierte zur wunderschönen Anlage und unterstrich, dass der Kreis bei Kindertagesstätten, Schulen und Sportanlagen seine Schwerpunkte setzen werde. An den Gesamtkosten von rund 1 Million Euro beteiligt sich das Land mit 300.000 und der Landkreis mit 61.300 Euro. Die Zuwendung aus dem Bolzplatzprogramm beläuft sich auf 20.000 Euro. Den Löwenanteil zahlt die Verbandsgemeinde Flammersfeld als Träger der Sportanlage.

 

IGS-Direktor Norbert Schmalen, der auch für Grundschulleiterin Beate Messner sprach, unterstrich die große Bedeutung der Anlage für beide Schulen. Die Pastoren Andreas Beck (evangelische Kirchengemeinde) und Peter Strauch (katholische Kirchengemeinde), unterstützt von Gemeindereferent Achim Günther, segneten die vielen Menschen und die Anlage.

 

"Welch ein schöner Tag", meinte Hans-Werner Fischer, Vorsitzender des Sportvereins Güllesheim in seiner Ansprache. Dabei erinnerte er auch an die Entstehung des neuen Platzes. Ausgangspunkt war vor sechs Jahren das Dorferneuerungsprogramm mit der Arbeitsgruppe "Güllesheim in Bewegung". Schnell war klar, der über 30 Jahre alte Sportplatz braucht eine Erneuerung und so fing das erste Schwungrad sich an zu drehen, weitere kamen hinzu und führten schließlich zum Erfolg. Der SV-Chef richtete ebenfalls Worte des Dankes und der Anerkennung an allen Beteiligten, besonders an das "große Schwungrad" Bürgermeister Josef Zolk.

Michael Leibauer gratulierte für den Fußballkreis Westerwald/Wied. Bauingenieur Joachim Schuh von der Verbandsgemeindeverwaltung erläuterte den technischen Ablauf der Baumaßnahme. Den Reigen der Festredner beendete der Güllesheimer Ortsbürgermeister Kornelius Seliger. "Der Ortsgemeinderat und die Güllesheimer Bürger haben die Fertigstellung der Maßnahme mit großem Interesse verfolgt", so Seliger. Auch er sagte allen Beteiligten ein herzliches Wort des Dankes und stellte fest: "Die Sportanlage passt hervorragend in die Landschaft".

 

Besonders durch die Beiträge der Schülerinnen und Schüler der IGS, durch die beeindruckenden Sportvorführungen der Teak-Won-Do-Abteilung und der Leichtathletikabteilung des TuS Horhausen, dem IGS-Schlager-Trio, dem Panikorchester Oberlahr und nicht zuletzt durch das Mundartgedicht von Gisela Huhn, vorgetragen von Kindern der Grundschule, wurde aus der Einweihungsfeier ein fröhliches Fest. (smh)

Impressionen vom Spiel