Spielberichte 2010/2011


Güllesheim verliert Heimspiel gegen Engers II


1:3 Niederlage im Saison – Abschlussspiel

Der SV Güllesheim konnte sich im letzten Spiel der Saison 2010-11 nicht gegen den Tabellenzweiten Engers II durchsetzen. Das Spiel ging zwar mit 1:3 verloren, doch Güllesheim konnte den Klassenverbleib sichern und spielt auch in der kommenden Saison in der Kreisliga B.

Die Zuchauer in Güllesheim hatten gerade ihre Plätze eingenommen, als ihre Mannschaft auch schon 0:1 zurücklag. In der 2. Minute war damit bereits der Plan von Trainer Lothar Neuer, das Spiel lange offen zu gestalten, geplatzt. Die Platzherren fanden danach jedoch einigermaßen ins Spiel zurück, mussten aber erleben, dass der Spielgegner in der 28. Spielminute zu einer weiteren Großchance kam, die aber nicht genutzt werden konnte. Die nächste nennenswerte Szene passierte in der 40. Min., als Güllesheims Linksverteidiger M. Meissner von seinem Gegner an der Strafraumgrenze dupiert wurde, doch den anschließenden satten Schuss konnte Güllesheims Keeper P. Schmidt glänzend parieren.

Mit Beginn der 2. Spielhälfte setze Trainer Neuer durch die Hereinnahme von P. Kramer für Meissner mehr auf die Offensive. Dies gelang den Platzherren auch leidlich, wobei die besseren Torchancen nach wie vor auf Engerser Seite lagen. Man kam aber lediglich in der 60. Minute zu einem Lattentreffer, die anderen Chancen wurden vor allem durch den auf der Linie erneut sehr gut agierenden jungen Güllesheimer Torwart und durch viel Dusel vereitelt. Mit der Hereinnahme von M. Becker und D. Schuster für T. Klein bzw. T. Radermacher entwickelt Güllesheim dann aber plötzlich einen Druck auf das gegnerische Tor, den man vorher über 75 Minuten nicht gesehen hatte. So kann z. B. in der 77. Spielminute M. Becker gerade noch von einem Abwehspieler abgedrängt und am Einschuss gehindert werden. Doch in die Drangperiode der Güllesheimer fällt dann das 0:2. Nach einem langen Ball in den Strafraum ist ein gegnerischer Spieler mit dem Kopf zur Stelle. Schade, dass durch diese Spielszene Güllesheims Torwart seine ansonsten sehr gute Leistung etwas verwässert, da er diesen Ball eigentlich im Herauslaufen wegfausten muss. In der 84. Minute gelingt dann Güllesheims Stürmer D. Schuster der Anschlusstreffer und wenig später hat dann auch noch I. Neumann nach einem langen Einwurf von A. Ecksstein eine Großchance zum Ausgleich. Hier hätte der Spielverlauf jetzt durchaus auf den Kopf gestellt werden können. Doch dazu kam es dann doch nicht, weil Engers kurz vor Spielende der endgültige Siegtreffer zum 3:1 gelingt, nachdem Güllesheim den Ball nicht aus dem eigenen 16-Meter-Raum herausbringen konnte.

Mit dieser Heimniederlage geht eine lange Spielsaison zu Ende. Güllesheim war seinerzeit gut in die Saison gestartet und hatte sogar für kurze Zeit die Tabellenführung inne. Im Verlauf der Saison wurde man dann jedoch zu recht gestutzt, so dass man schließlich auf dem 10. Tabellenplatz landete. Positiv ist jedoch, dass Güllesheim in seiner 2. Saison in der Kreisliga B wie erhofft zu keiner Zeit mit dem Abstieg etwas zu tun hatte.

 

Jetzt wartet man in Güllesheim sehnlichst auf den Baubeginn des zugesagten Kunstrasenplatzes. Wie wichtig der herbeigesehnte Kunstrasenplatz ist, wurde auch wieder durch dieses Spiel bewiesen. Bei böigem Wind und sommerlichen Temperaturen war der Platz betonhart und Staubwolke auf Staubwolke wehte über das Platzgelände. Aber dies soll sich ja bald ändern!

 

Für Güllesheim spielten: P. Schmidt, T. Radermacher, (ab 65. M Becker) D. Hoffmann, N. Schui,  M. Meissner (ab 46. P. Kramer), M. Kesseler, A. Eckstein, D. Müller, I. Neumann,

T. Klein (ab 65. D. Schuster), Chr. Tiefenau

 

 

 

SV Güllesheim mit  Auswärtspunkt


Gerechtes Unentschieden in Asbach
Auf dem nach Regen glatten und schwierig zu bespielenden Kunstrasenplatz brauchten beide Mannschaften eine lange Anlaufzeit, um mit den Verhältnissen zurecht zu kommen. Erst nach 20 Minuten gab es erste Chancen. Torjäger Christian Tiefenau verpasste eine exzellente Kopfballchane und im Gegenzug konnte Asbach ebenfalls einen der wenigen Entlastungsangriffe nicht erfolgreich beenden. Güllesheim gelang es über die gesamte Spielzeit nicht, die tief gestaffelte Asbacher Abwehr auszuspielen. Zu eigensinnig und häufig mit Abspielfehlern behaftet waren die Aktionen. Auf dem glatten Boden nutzte man auch das einfache Rezept der Distanzschüsse nicht. Wie gefährlich dieses Instrument sein kann,  zeigte David Müller in der 40. Minute als der Torhüter nur mit größter Mühe klären konnte.  Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde ein Asbacher vom umsichtig leitenden Schiedsrichter wegen Spielerbeleidigung mit rot bestraft, da auch der Trainer verbal mitmischte, mußte auch er den Platz verlassen. 
Nach der Pause verlegte sich Asbach in Unterzahl noch mehr auf  das Konterspiel und hatte in der 55 Minute mit einem Lattenschuss Pech. Nur die Latte traf auch kurz darauf David Müller nach einer Flanke von Paskal Kramer. Für den Güllesheimer Anhang schien das Spiel sich zum guten zu wenden, als der aus Asbach stammende Iwo Neumann in der 61.  Minute nach Flanke von Maxi Meißner per Kopfball die Führung erzielte. Weitere gute Einschussmoglichkeiten wurden verpasst.  Asbach steckte nicht auf und einer der wenigen Entlastungsangriffe wurde nach einem trockenen Distanzschuss mit dem Ausgleich belohnt. Ein weiterer Treffer gegen eine schläfrig wirkende Güllesheimer Defensive stellt den Spielverlauf ziemlich auf den Kopf. Glücklich, aber letztlich verdient gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Gastgebermannschaft kam Güllesheim kurz vor Schluss durch Frank Neirich zum Ausgleich. Zu einem Sieg reichte es nicht mehr.


Für Güllesheim spielten: Daniel Kesseler, Andree Eckstein, Thomas Klein, Mike Kesseler, Maxi Meissner, David Müller, Iwo Neumann, Paskal Kramer, Nils Schui, Christian Tiefenau, Daniel Schuster, eingewechselt wurden P. Neirich, F. Scholz

 

 

 

Güllesheim lässt erneut kein Tor zu


4:0 Heimsieg gegen Vatanspor Neuwied

Im Spiel gegen die türkische Mannschaft von Vatanspor Neuwied sahen die Zuschauer zunächst einen recht verhaltenen Beginn. Vielleicht lag es am böigen Wind, vielleicht auch am staubtrockenen Platz, dass sich beide Mannschaften zunächst viele Ungenauigkeiten im Passspiel leisteten. Eine dieser Unsicherheiten hätte für die Platzherren fast fatale Folgen gehabt. Abwehrspieler Nils Schui unterlief ein Abspielfehler, doch der Gegner konnte diese große Chance nicht nutzen. Pech hatten die Platzherren dann jedoch in der 25. Spielminute. D. Müller hatte M. Becker mustergültig vorgelegt, doch dieser konnte in aussichtsreicher Position den Ball nicht unter Kontrolle bringen. Besser machten es dann D. Schuster und C. Tiefenau in der 27. Spielminute. Erster brachte eine mustergültige Flanke in den Rücken der Neuwieder Abwehr genau auf den Kopf von Tiefenau und es hieß 1:0 für die Heimmannschaft. Für Güllesheim gab es vor der Halbzeitpause dann noch mehrere brenzlige Situationen, die aber mit Glück und Können ohne Schaden überstanden wurden.

In der zweiten Halbzeit dauerte es bis zur 58. Spielminute ehe Güllesheim mit einem strammen Schuss von Tiefenau, leider über das gegnerische Tor hinweg, wieder auf sich aufmerksam macht. Vier Minuten später dann aber doch das beruhigende 2:0. M. Meissner spielte M. Becker frei und dieser hatte keine Mühe, den Ball einzunetzen. Meissner war es auch, der mit einem Freistoß von links den Ball genau auf den Kopf von Mannschaftskapitän I. Neumann zirkelte, der den Ball ohne große Mühe einköpfte. Bei diesem Tor machte der gegnerische Torwart keine besonders gute Figur. Eine Minute später war es dann Einwechselspieler F. Scholz, der mit seiner ersten Ballberührung den 4:0 Endstand herstellte und nach dem Spiel dem Güllesheimer Trainer L. Neuer bescheinigte, er habe bei seinen Einwechslungen ein besonders glückliches Händchen gehabt.

 

Das nächste und letzte Heimspiel der Saison 2010/11 findet statt am 29.05.11 um 14:30 Uhr auf dem Sportplatz in Güllesheim. Spielgegner ist dann der Tabellenzweite FV Engers II, der mit einem Torverhältnis von bisher 114: 30 Toren als „Torfabrik“ der Kreisliga B gelten kann. Diese Mannschaft hat noch Ambitionen auf den Aufstieg und Güllesheim könnte mit seinem Neuzugang V. Yacici, der gegen Vatanspor Neuwied andeutete, dass er für den SVG ein äußerst wertvoller Spieler werden kann, im letzten Heimspiel das Zünglein an der Waage sein.

 

Für Güllesheim spielten: D. Kesseler, T. Radermacher, N. Schui, A. Eckstein, M. Meissner, D. Müller, I. Neumann, V. Yacici (ab 80. Min. F. Scholz), M. Becker, D. Schuster(ab 60. Min. D. Hoffmann), Chr. Tiefenau

 

 

 

Aufwärtstrend beim SV Güllesheim hält an


Klarer 5:0 Heimsieg gegen den FV Rheinbrohl

Ein sehr gutes Spiel lieferte der SV Gülesheim gegen die in der Tabelle deutlich besser postierten Rheinbrohler ab. Jeder Zuschauer merkte diesmal von Beginn an, dass die etwas zu lange Durststrecke beim SVG offensichtlich überwunden ist.

Das Spiel war auf dem knüppelharten und ausgetrockneten Spielfeld zwar eine äußerst staubige, für die einheimischen Zuschauer aber auch eine sehr erfreuliche Angelegenheit. Zunächst war es C. Tiefenau, der nach einer Uneinigkeit in der Rheinbrohler Abwehr in der 14. Min. das 1:0 erzielen konnte. Zehn Minuten später legte M. Becker mit einem strammen Schuss aus achtzehn Metern nach. Zwei Minuten später war es Linksverteidiger M. Meissner, der nach schönem Anspiel durch M. Becker mit einem gefühlvollen Heber über den gegnerischen Torwart hinweg das beruhigende 3:0 erzielen konnte. Mit diesem deutlichen Vorsprung ging man dann auch in die Halbzeitpause. Der Tabellensechste aus Rheinbrohl hatte während der gesamten 1. Spielhälfte gegen den diesmal sehr lauffreudigen SVG nicht eine einzige Torchance.

Auch in der zweiten Spielhälfte trieb Trainer L. Neuer seine Spieler nach vorne. Und diese stellten ihren Übungsleite mit ihrer offensiven Spielweise diesmal sehr zufrieden. In der 52. Min. war es Abwehspieler R. Stüger, der ein sehenswertes Solo über nahezu den gesamten Platz hinlegte, den Ball dann zu M. Becker spielte, der mit einem satten Schuss zum 4:0 einnetzen konnte. Becker gelang wenig später mit seinem dritten Treffer des Tages das 5:0 -  Endergebnis. Im weiteren Verlauf des Spiels hätte der SVG das Spielergebnis sogar noch weiter ausbauen können.

 

Mann des Tages war zweifelsohne M. Becker, der vor Spielfreude förmlich sprühte, sich diesmal ganz auf sein Spiel konzentrierte und sich mit drei eigenen Treffern und einem Assist selbst belohnte. A. Neuer und R. Stüger ragten aus der insgesamt sehr gefestigt wirkenden Mannschaft ebenfalls heraus.

 

Kurz vor Ostern eierte Güllesheim bei diesem Spiel also keinesfalls herum, sondern man legte dem Gegner zur Freude des eigenen Anhangs einige Eier in Form von fünf sauber heraus gespielten Toren ins Nest. Es hätten auch noch mehr sein können.

Für Güllesheim spielten: P. Schmidt, T. Radermacher, A. Eckstein, A.Neuer,  M. Kesseler, M. Meissner (ab 75. Min. D. Müller), R. Stüger,  I. Neumann, P. Kramer, M. Becker (ab 76. Min. P. Neirich), Chr. Tiefenau (ab 60. Min. D. Schuster).

 

Das nächste Heimspiel des SVGüllesheim findet statt am Sonntag, 15.05. Ab 14:30 Uhr ist Vatanspor Neuwied der Spielgegner.

 

 

 

SV Güllesheim erzielt wertvollen Heimsieg gegen FC Waldbreitbach


Sonntagsschuss von M. Kesseler entscheidet heißumkämpfte Partie

Nach dem eher verhaltenen Spiel in Rengsdorf mit vielen vergebenen Tormöglichkeiten und der damit verbundenen verdienten Niederlage merkte man dem SV Güllesheim im Spiel gegen den Favoriten Waldbreitbach von Spielbeginn an, dass man dieses Mal nicht gewillt war, Punkte einfach wegzuschenken. Von Anfang an ging man bissig in die Zweikämpfe und man hatte nunmehr auch das Glück des Tüchtigen. Dieses stellte sich in der 13. Spielminute ein, als Abwehspieler Mike Kesseler aus 22 m abzog und der Ball unhaltbar genau im Winkel des gegnerischen Tores einschlug. Wenige Minuten später wäre dann fast der nächste Treffer geglückt. Nach einem Foulspiel gegen M. Becker drosch Libero T. Radermacher den fälligen Freistoß mit einem fulminanten Schuss gegen die Querlatte. In der 30. Spielminute wäre dann die Hoffnung auf einen Heimsieg fast wie eine Seifenblase zerplatzt. A. Eckstein brachte einen gegnerischen Spieler im 16 m-Raum zu Fall und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Doch der berechtigte Strafstoß wurde vom jungen Güllesheimer Torsteher P. Schmidt, der ein bemerkenswertes Debüt in der 1. Mannschaft gab, nebst Nachschuss in glänzender Manier abgewehrt. Glück hatte Schmidt jedoch eine Minute später, als ein gegnerischer Spieler freistehend vor dem Tor den Ball nicht einnetzen konnte. Einige Minuten darauf war es dann auf der anderen Seite D. Schuster, der allein auf den Torwart zuläuft, den Ball aber schließlich doch knapp am linken Torposten vorbei schießt.

Die 2. Spielhälfte kommt dann eher schleppend in Gang. Das Spiel ist nun eher zerfahren und das Geschehen spielt sich vornehmlich in einem 40-m-Raum um die Mittellinie ab. Dies ändert sich jedoch ab der 70. Spielminute, als ein gegnerischer Stürmer den Ball volley gegen die Unterkante der Querlatte des Güllesheimer Gehäuses hämmert. Zum Glück für die Heimmannschaft und für Güllesheims Anhang springt der Ball jedoch vor der Torlinie auf und kann dann aus der Gefahrenzone befördert werden. Danach kann die Heimmannschaft mit großem Einsatz und Kampfeswillen das Heft wieder in die Hand nehmen. In der 80. Spielminute ist es M. Becker, der allein auf das gegnerische Tor zusteuert, den Ball jedoch nicht am Torwart vorbei spitzeln kann und in der 82. Spielminute hat D. Schuster Riesenpech, als der gegnerische Torwart seinen Schuss an die Querlatte lenken kann. Dadurch blieb aber bis zum Schluss Spannung im Spiel, die sich erst nach dem Schlusspfiff in Erleichterung und Jubel bei Güllesheims Anhang, bei den Spielern und beim sehr zufriedenen Trainer L. Neuer auflöste.

Beste Spieler auf Güllesheims Seite waren Torwart P. Schmidt, Abwehrspieler A. Eckstein, dem wegen seiner Kopfballstärke die absolute Lufthoheit vor dem eigenen Tor gehörte und der agile und kämpferisch starke R. Stüger.

Nach diesem enorm wichtigen Heimsieg hat Güllesheim mit dem Abstieg aus der Kreisliga B wohl nichts mehr zu tun.

 

Güllesheim spielte mit: P. Schmidt, T. Radermacher, A. Eckstein, R. Stüger, M. Meissner, A.Neuer,  M. Kesseler, I. Neumann, (ab 80. Min. Kutim Shabani) P. Kramer, (ab 60. Min. C. Tiefenau), M. Becker, D. Schuster

 

 

 

SV Güllesheim kann in der Kreisliga B nicht mehr gewinnen


Güllesheim verliert erneut sein Heimspiel

Güllesheims Gegner SSV Heimbach – Weis hatte zwar seine letzten fünf Spiele allesamt gewonnen, aber so spielstark präsentierte sich die Mannschaft in Güllesheim nicht. Ein Heimsieg für die Platzherren hätte also allemal herausspringen können. Doch leider wurde  wieder nichts aus einem Sieg.

Zunächst sahen die Zuschauer ein verhältnismäßig zerfahrenes Spiel. Beide Mannschaften taten sich mit einem geordneten Spielaufbau recht schwer. Nennenswerte Torchancen blieben eher Mangelware, bis auf zwei Güllesheimer Möglichkeiten. Zum einen war dies ein Heber von C. Tiefenau über den Torwart hinweg, doch der Ball konnte noch von einem gegnerischen Spieler vor der Torlinie weggeschlagen werden. Zum anderen war es in der 40. Spielminute ein Freistoß von M. Meissner, der den Torwart zu einer Parade zwang.

In der zweiten Spielhälfte agierte Güllesheim mit dem böigen Wind im Rücken etwas agiler. So hatte sofort nach dem Seitenwechsel C. Tiefenau mit einem Schuss aus der Drehung Pech, da der Schiedsrichter hier auf Abseitsstellung entschied. Tiefenau war es dann auch, der in der 50. Spielminute elfmeterverdächtig zu Fall kam, doch der entscheidende Pfiff des recht gut leitenden Schiedsrichters blieb aus. Wenig später war es P. Kramer, der den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen konnte und in der 65. Spielminute gelang es M. Becker nicht, den Ball über den heranstürmenden Torwart des Spielgegners zu heben. Da Güllesheim auch im weiteren Spielverlauf nicht in der Lage war, die sich ergebenden Torchancen zu verwerten, kam es, wie es kommen musste. Nachdem Güllesheims Linksverteidiger zum wiederholten Male zu weit von seinem Gegenspieler weg stand, konnte dieser scharf in den Strafraum passen. Dieser Pass wurde dann gnadenlos zum 0:1 verwertet. Für Güllesheim blieb nun keine Zeit mehr, das Blatt noch zu wenden. Zeit genug hatte aber auf Güllesheims Seite zum wiederholten Male der immer wieder gleiche Spieler, sich auch diesmal, wie in nahezu allen Spielen der Saison, die gelb-rote Karte abzuholen und seine Mannschaft dadurch zu schwächen. Über die mangelnde Chancenauswertung und das wenig erfreuliche Auftreten seiner Mannschaft zeigte sich Güllesheims Trainer L. Neuer nach dem Spiel mehr als nur unzufrieden.

 

Beste Akteure auf Güllesheims Seite waren T. Radermacher und I. Neumann.

 

 

 

Güllesheim verliert sein Heimspiel klar


0:4 Niederlage im ersten Heimspiel nach der Winterpause

Im ersten Heimspiel nach der langen Winterpause empfing der SV Güllesheim die in der Spitzengruppe der Kreisliga B platzierte Mannschaft dies SV Rot -Weiß Rheinbreitbach. Zu Beginn des Spiels neutralisierten sich beide Mannschaften zunächst. Doch gleich mit der ersten Torchance gelang den Gästen das 0:1, nachdem nach einem Eckball Güllesheims Libero Radermacher dem Gegner unglücklicherweise den Ball genau in den Fuß spielte. Auch nach diesem unnötigen Treffer gelang es Güllesheim zunächst wieder, den Gegner weit genug vom eigenen Tor fernzuhalten. So dauerte es bis zur 30. Spielminute, bis Rheinbreitbach zur 2. Torchance kam. Und erneut zappelte der Ball im Netz. Drei Minuten später dann die 3. nennenswerte Torchance für die Gäste und erneut hatte Güllesheims Torwart Kesseler das Nachsehen. Effektiver kann Fußball kaum sein. Im weiteren Verlauf des Spiels konnte Güllesheim das Blatt nicht mehr wenden. Die Platzherren spielten zwar nicht schlecht, doch der Gegner war immer mit den Füßen, aber auch im Kopf einen Tick schneller. Hinzu kam, dass Güllesheims Sturmspitz C. Tiefenau total in der Luft hing und nicht einmal zum Torschuss kam. Für Tiefenau kam mit Beginn der 2. Halbzeit J. Lachmuth zu seinem Einsatz. Dieser war in der 53. Spielminute etwas zu schläfrig, er ließ sich den Ball von seinem laufstarken Gegner abluchsen und schon lag man mit 0.4 hoffnungslos im Rückstand. Jetzt war der Drops endgültig gelutscht, die Platzherren resignierten zusehends und kamen nicht mehr zu einer nennenswerten Torchance. Güllesheims Vorstandsmitglied P. Müller fasste das Spiel dann mit seiner Aussage passgenau zusammen: „Man merkt schon, dass der Gegner oben und wir unten in der Liga mitspielen.“ Rheinbreitbach hält sich also weiterhin in der Beletage der regelrecht zweigeteilten Kreisklasse B auf, während Güllesheim weiterhin zu den Kellerkindern gehört.

 

Für Güllesheim spielten: D. Kesseler, T. Radermacher (ab 70 Min. M. Meissner), D. Hoffmann, A. Neuer, N. Schui, D. Müller (ab 52. Min. D. Schuster), I. Neumann, P. Kramer, M. Kesseler, M. Becker, Chr. Tiefenau (ab 46. Min. J. Lachmuth)

 

 

 

Heißumkämpfter Sieg des SV Güllesheim


Gegen den SV Leutesdorf kann Güllesheim in einem äußerst spannenden Spiel den vierten Sieg hintereinander landen.

Das Spiel in Güllesheim gegen den SV Leutesdorf war nichts für schwache Nerven. Nach aufopferungsvollem Kampf konnte Güllesheim einen 2:1 Sieg einfahren  und den Anschluss ans  Tabellenmittelfeld herstellen.

Im Heimspiel gegen des SV Leutesdorf musste Güllesheim ohne die etatmäßigen Mittelfeldspieler T. Kalitzki und D. Müller auskommen. Vielleicht lag es daran, dass das Spiel der Platzherren zunächst recht verhalten begann. Zudem kam Güllesheim auch aus dem Staunen nicht heraus, weil der vermeintlich schwächer eingeschätzte Gegner läuferisch sehr stark agierte und von der ersten Spielminute an zeigte, dass man nichts zu verschenken hatte. Dazu meinte R. Radermacher, Dauergast bei den Spielen des SV Güllesheim, zu den Aktionen der Einheimischen: „ Leute, was ist denn los hier? Spielt endlich Fußball.“ Zu dem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, welche Dramatik das Geschehen auf dem Platz schließlich doch noch in der 2. Halbzeit bekommen sollte. Doch zunächst nahm alles seinen ruhigen und erhofften Verlauf, besonders auch dadurch, dass D. Schuster seinen Sturmpartner C. Tiefenau mit einem Steilpass gut in Szene setzen konnte. Dieser umspielte den gegnerischen Torwart und erzielte in der 16. Spielminute in souveräner Manier das 1:0. Zehn Minuten später war es dann Schuster, der bei einer hochkarätigen Chance wegen vermeintlichen Abseits durch Schiedsrichter W. Bleck (Neuwied) zurückgepfiffen wurde. Vielleicht bedingt durch diese Fehlentscheidung nahm Güllesheim etwas den mittlerweile aufkommenden  Schwung aus der Partie und wurde dafür prompt durch den 1:1 Ausgleichstreffer bestraft. Zudem machten die Platzherren in der ersten Halbzeit auch immer wieder den Fehler, es zu sehr durch die Mitte zu versuchen, anstatt auch einmal die Außenbahnen zu bedienen.

Für die 2. Halbzeit hatte man sich offensichtlich vorgenommen, genau diese Schwäche abzustellen. Jedenfalls wurde durch Güllesheims Trainer L. Neuer lautstark gefordert, das Spiel auf die Flügel zu verlagern. Neuer hätte jedoch nie geahnt, dass er dann plötzlich in den Mittelpunkt des Geschehens geraten könnte. Er wurde jedoch von einem Spieler der gegnerischen Mannschaft ohne jeden erkennbaren Grund mit Sand und Dreck beworfen. Ein Spieler des SV Güllesheim eilte seinem Trainer zur Hilfe und wurde dafür vom Schiedsrichter mit der gelb-roten Karte bestraft. Damit nicht genug: wenig später fällt ein Spieler des SV Leutesdorf durch einen Faustschlag gegen seinen Gegenspieler auf. Nur dem ruhigen Agieren der beiden Trainer war es zu verdanken, dass das Spiel in einigermaßen geordneten Bahnen weitergeführt werden konnte. Aggressivität, Galligkeit und Giftigkeit waren mit jedem Spielzug zu spüren. Auf die Spielweise des Gegners gaben die Platzherren allerdings die richtige Antwort. Ab jetzt fighteten sie um jeden Ball und zeigten ein Spiel, wie man es als Zuschauer in Güllesheim lange nicht mehr gesehen hatte. Schließlich konnten die Einheimischen die Oberhand behalten, weil zum einen D. Schuster nach einem langen Ball von T. Radermacher zum vielumjubelten Siegtreffer einnetzen konnte und weil zum anderen kurz vor Ende der Partie Torwart D. Kesseler mit einer unglaublichen Glanzparade erneut beweisen konnte, dass er auf der Linie zu den besten Torhütern der Liga gehört. Bei Spielende gab es viele zufriedene Gesichter: bei den einheimischen Zuschauern, weil der Sieg unter Dach und Fach gebracht werden konnte und sicherlich auch beim Schiedsrichter, weil er das Spiel einigermaßen leidlich über die Bühne gebracht hatte.

 

Für Güllesheim spielten : D. Kesseler, T. Radermacher, ( ab 87. L. Hauertmann) D. Hoffmann, M. Meissner, A.Neuer, N. Schuie (M Kesseler ab 46.) I. Neumann, P. Kramer, M. Becker, Chr. Tiefenau D. Schuster

 

Beste Spieler: D. Kesseler und M. Kesseler, der trotz seiner kurzen Einsatzzeit in der 2. Halbzeit zeigte, dass er zu einem wertvollen Spieler für den SV Güllesheim heranreifen kann.

 

Die kommenden Spiele werden für den SV Güllesheim äußerst schwer. Mit Rheinbrohl, Niederbreitbach und dem FV Engers II am Sonntag, 11.12. 10, 14:30 Uhr auf dem Sportgelände in Güllesheim, warten Gegner, die alle auf den ersten Plätzen der Tabelle zu finden sind.

 

 

 

SV Güllesheim landet Auswärtssieg


Güllesheim holt drei wichtige Punkte beim SV Windhagen

Ohne den verletzten P. Kramer, dafür aber mit dem wieder genesenen etatmäßigen Abwehrregisseur T. Radermacher kann Güllesheim seine Mini – Erfolgsserie fortsetzen und den dritten Sieg hintereinander feiern.

Auf dem sehenswerten Kunstrasengelände in Windhagen entwickelte sich zunächst ein recht verhaltener Spielstart. Beide Teams brauchten verhältnismäßig lange, um die Abtastphase hinter sich zu lassen. Deutlich war zu merken, dass keine Mannschaft bei diesem Spiel als Verlierer vom Platz gehen wollte. Und so war die erste nennenswerte Szene dieses Spiels die Gelbe Karte gegen M. Becker, die sich dieser wegen Meckerns einfing. Nach einem Weitschuss von C. Tiefenau (18.) über das gegnerische Tor, bekam der SVG das Spiel dann aber zunehmend besser unter Kontrolle. Der gleiche Spieler war es auch, der wenig später den Ball bei einer Direktannahme knapp am Tor vorbeisetzte (22.). Nach einem langen Ball von D. Müller konnte dann aber M. Becker das zu diesem Zeitpunkt verdiente 0:1 erzielen (25.). Schade, dass kurz darauf der bei diesem Spiel gut agierende C. Tiefenau verletzungsbedingt aus dem Spiel genommen und durch T. Kalitzki ersetzt werden musste. Die nächste große Chance hatte erneut der SVG, als A. Neuer nach einem langen Sprint an der Außenlinie hinter die Abwehr des Gegners gelangen konnte, D. Schuster aber die gut getimte Hereingabe knapp verpasste.

In der 2. Halbzeit spielte Güllesheim mit dem böigen Wind im Rücken. Die meisten Zuschauer gingen deshalb davon aus, dass sich für Güllesheim mit seinen schnellen Stürmern genügend Raum für Konterchancen auftun würde. Doch leider kam es nicht dazu. Vielmehr entwickelten die Platzherren ein zunehmendes Chancenplus. Hatte Güllesheim schon kurz vor Halbzeit großes Glück, als ein Windhagener Spieler allein vor dem Tor stehend den Ball nicht einschießen konnte, so stand dieses Glück auch in der 50. Spielminute den Gästen erneut zur Seite, als Torhüter Kesseler einen platzierten Schuss von der 16-Meter-Linie in glänzender Manier parieren konnte. Glück hatte Güllesheim auch, als eine eher verunglückte Flanke von D. Müller aus 40 Metern vom Wind derart beeinflusst wurde, dass der zu weit vor dem Tor stehende Keeper der Platzherren diesen Ball verpasste und D. Schuster zum 0:2 einnetzen konnte. Doch sofort im Gegenzug konnte Windhagen gegen die etwas unsortiert wirkende Güllesheimer Abwehr den 1:2 Anschlusstreffer erzielen. Nach diesem Anschlusstor drängte Windhagen vehement auf den Ausgleichstreffer. Güllesheim stand jetzt tief in der eigenen Hälfte und konnte nur noch für wenig Entlastung sorgen. Zum Schluss wurden die Bälle nur noch aus der eigenen Hälfte gedroschen. Für die mitgereisten Güllesheimer Zuschauer war dies natürlich nicht schön anzusehen, doch ein glücklicher Sieg ist letztendlich auch ein Sieg. Güllesheim hat mit diesem Drei-Punkte-Gewinn den Anschluss an das Tabellemittelfeld der Liga geschafft, während die von Männi Klein aus Güllesheim trainierten Windhagener doch bedenklich nahe in Richtung der Abstiegsränge abgerutscht sind.

 

Für Güllesheim spielten: D. Kesseler,  T. Radermacher,  D. Hoffmann, N. Schui,  A.Neuer,

M. Meissner, D. Müller, I. Neumann, M. Becker, (ab 82. Min. M Kesseler) Chr. Tiefenau (ab 26. Min. T. Kalitzki) D. Schuster, (ab. 82. Min. K. Shabani)

Beste Spieler: T. Radermacher, N. Schui

 

Auf Güllesheim warten jetzt zwei Heimspiele (gegen SV Leutesdorf und FV Rheinbrohl). Sollte der SVG auch hier punkten können, befindet sich die Mannschaft voll im Soll der vor der Saison herausgegebenen Zielsetzung (Erreichen eines Mittelfeldplatzes).

 

 

 

Souveräner Auswärtssieg von Güllesheim in Neuwied


Klarer 4:1 Erfolg bei Vatanspor Neuwied

Mit einem nach dem Spielverlauf völlig verdienten, aber im Ergebnis auch zu knapp ausgefallen 4:1 Sieg gewann der SVG nach langer Durststrecke wieder zwei Erfolge nacheinander.

Beide Mannschaften agierten in der Anfangsphase vorsichtig und aus einer massierten Defensivabteilung heraus. Dies sollte sich aber aus Güllesheimer Sicht schnell ändern. Bereits nach einer viertel Stunde gelang der Sturmspitze Daniel Schuster ein Doppelschlag. Zunächst nach er einen von Nils Schui gespielten langen Ball gekonnt auf und schob das Leder am Torwart vorbei rechts ins Eck. Nur zwei Minuten später setzte ihn der über rechts stark spielende Paskal Kramer mit einem Steilpass in Szene. Wieder behielt Schuster die Nerven und schob erneut flach zur beruhigenden 2:0 Führung ein. Danach schaltete Güllesheim etwas zurück. Einschussmöglichkeiten blieben auf beiden Seiten ungenutzt. Die beste hatten hier die Gastgeber mit einem Pfostenschuss kurz vor der Halbzeit.

Wenn sich die Einheimischen für die zweite Spielhälfte noch etwas vorgenommen hatten so machte es Christian Tiefenau bereits in der 47. Minute zunichte. Nach mehrmaligem energischem Nachsetzen eroberte er sich den Ball und ließ dem Torwart keine Abwehrmöglichkeit mit seinem Schuss zum 3:0. Kurz danach hatte der Spieler Tiefenau die Möglichkeit mit einem Kopfball den Vorsprung weiter auszubauen scheiterte durch eine Glanzparade des Torwartes. Der immer stärker werdende Maxi Meissner hatte die Situation mit einem mustergültigen Flankenlauf eingeleitet.

In der 65. Minute war es dann soweit. Der sehr spritzige und laufstarke Tiefenau erkämpfte sich wiederum den Ball, umkurvte den in Kamikaze-Manier herausstützenden Torhüter und schob zur beruhigenden 4:0 Führung ein. Nur wenig später ließ sich Libero Thomas Klein nach einer rüden Attacke gleich zweier Gegenspieler zu einem Revanchefoul hinreißen und wurde hierfür mit der roten Karte bestraft. In der Folge kam Vatanspor etwas stärker auf, zu mehr als dem Ehrentreffer reichte es aber nicht. Im Gegenteil mit gut vorgetragenen Kontern erspielte sich Güllesheim die besseren Torchancen, insbesondere durch Paskal Kramer und Christian Tiefenau mit einem Lattentreffer in der 71. Minute.

Zu einer unschönen Szene kam es kurz vor Schluss, als der schnelle Paskal Kramer seinem Gegenspieler den Ball abluchste und an ihm vorbei zog. Daraufhin wurde er im Strafraum zu Fall gebracht und am Boden liegend noch mit Faustschlägen seines Gegenspielers bedacht. In der Folge kam es zu Rudelbildung und tumultartigen Szenen. Wieder mal ein undiszipliniertes Auftreten der Einheimischen.

Für Güllesheim spielten: Daniel Kesseler, Paskal Kramer, Thomas Klein, Nils Schui, Maxi Meissner, Alexander Neuer, David Müller, Daniel Schuster, Iwo Neumann, Mario Becker, Christian Tiefenau. Eingewechselt wurden: Thomas Kalitzki und Daniel Hoffmann

Beste Spieler: Schuster und Tiefenau.

Somit ist Güllesheim vier Spiele hintereinander ungeschlagen und rechnet sich auch bei den folgenden Aufgaben gegen Windhagen und Leutesdorf gute Chancen aus.

 

 

 

SV Güllesheim schlägt TUS Asbach II mit 3:0


Wichtiger Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht

Ohne den verletzten T. Radermacher, dafür aber mit Fußballoldie Thomas Kein auf Radermachers Position als letzter Mann trat Güllesheim gegen das Tabellenschlusslicht der Kreisliga B TUS Asbach II auf heimischem Gelände an. Um es vorweg zu sagen: Klein löste seine Aufgabe während der gesamten Partie recht umsichtig und souverän.

Von Spielbeginn an stand Assbach mit allen Spieler sehr tief gestaffelt und versuchte mit Mann und Maus zu verteidigen. Auf das Erzielen eigener Tore legte man überhaupt keinen Wert, kein Wunder bei einem Torverhältnis von 3:54. Doch Güllesheim tat sich mit dieser wenig attraktiven Spielweise des Gegners zunächst sehr schwer. Man belagerte in der 1. Spielhälfte zwar ständig das gegnerische Tor, erkämpfte sich auch zahlreiche Eckstöße, doch dabei hatte man nicht das Glück des Tüchtigen.

In der zweiten Spielhälfte brachte Trainer Neuer für den glücklosen C. Tiefenau Linksverteidiger M. Meissner mit der Option, sich immer wieder über links in den Angriff einzuschalten. Mit dieser Variante kam auch gleich mehr Schwung in das bis dahin doch recht zerfahrene Spiel der Platzherren Mit seinem Auftreten konnte Meissner auch wieder zumindest ansatzweise an die guten Leistungen der Vorsaison anknüpfen, so dass zu hoffen ist, das er sein Leistungstief langsam überwinden kann. Dennoch taten die Platzherren sich auch zu Beginn der 2. Halbzeit immer noch sehr schwer mit dem tief gestaffelten Gegner. Kommentar eines Zuschauers beim Stand von 0:0 in der 60. Minute: „Für Asbach ist das Ergebnis wie ein Feiertag“. Allen Zuschauern war allerdings auch bewusst: sollte Güllesheim der Führungstreffer glücken, würden zwangsläufig auch noch mehr Tore fallen. Und genau so kam es dann auch. In der 62. Spielminute war es M. Meissner, der nach Vorlage von D. Müller mit dem Kopf zu Stelle war, und endlich das 1:0 erzielen konnte. Zehn Minuten später dringt D. Müller in den gegnerischen Strafraum ein und wird dort von den Beinen geholt. Der Gefoulte, gleichzeitig Güllesheims bester Elfmeterschütze, verwandelt den Strafstoß erneut in gewohnt souveräner Manier. Das schönste Tor des Tages gelingt dann wieder D. Müller, als er nach herrlichem Pass von M. Becker zum 3:0 einschießen kann. Anschließend verhindert der in Güllesheim wohnende Asbacher Torwart Thomas Radermacher mit zwei glänzenden Paraden einen höheren Sieg der Platzherren. Radermacher zeigt dabei, welch großes Potential er als Torwart hat und dass es keineswegs an ihm liegt, dass eine Mannschaft in der Tabelle so weit hinten liegt.

Mit diesem Pflichtsieg konnte sich Güllesheim weiter von den Abstiegsplätzen absetzen. Als Tabellen-Elfter reist man zunächst zu zwei Auswärtsspielen nach Neuwied (Tabellen-Dreizehnter) und nach Windhagen (Tabellen-Zehnter), um dann am 21.11 und am 28.11. bei zwei Heimspielen hintereinander gegen Leutesdorf und Rheinbrohl anzutreten. In allen Partien spielt Güllesheim sicherlich in Augenhöhe mit dem Spielgegner mit, so dass doch noch einige Punkte vor der Winterpause eingefahren werden sollten.

 

Für Güllesheim spielten: D. Kesseler, T. Klein, D. Hoffmann, (ab 65. Min. F. Scholz), A.Neuer, D. Müller, I. Neumann, P. Kramer, Th. Kalitzki, M. Becker, (ab 83. Min. Kutim Shabani), Chr. Tiefenau (ab 46. Min. M. Meissner), D. Schuster.

 

Bester Akteur auf Güllesheims Seite: A. Neuer

 

 

 

Verdienter Punktgewinn für den SV Güllesheim


Gerechtes Remis in Waldbreitbach mit 2:2

Auf dem ungewohnten Naturrasenplatz in Waldbreitbach tat sich der SVG anfangs sehr schwer. Die zwangsweise neu formierte Abwehr zeigte sich mit großen Orientierungsproblemen. Vielleicht lag es auch daran, dass die Gastgeber mit Trainingsleibchen spielten, die Rückennummern verdeckten. Jedenfalls nutzen die Gastgeber die Unsicherheiten der Anfangsphase in der 13. Minute aus abseits verdächtiger Position zur bis dahin verdienten 1:0 Führung.

In der Folgezeit kam der SVG jedoch besser ins Spiel und erkämpfte sich ein Übergewicht. Waldbreitbach verlegte sich auf das Konterspiel. Der pfeilschnelle Paskal Kramer machte über rechts starken Druck. Leider konnte Stürmer Christian Tiefenau in der 30. Minute und nur eine Minute später die Hereingaben nicht verwerten. In der 35. Spielminute dann der überfällige Ausgleichstreffer. Einen langen Ball von dem als Vorstopper agierenden Mario Becker sperrte Mittelstürmer Thomas Klein geschickt ab und der mitgelaufene Iwo Neumann schob aus 8 Metern zum Ausgleich ein. Nur wenig später gingen die Gäste aus Güllesheim in Führung. Einen Freistoß aus fast 40 Metern schoss Mario Becker scharf aufs Tor. Durch die tief stehende Sonne irritiert, griff der einheimische Torwart am Ball vorbei. Etwas glücklich ob des 2:1 Führungstreffers, aber nicht unverdient ging es zum Pausentee.

Mit Engagement kam Waldbreitbach aus der Kabine und es dauerte nur wenige Minuten bis zum Ausgleichstreffer. Über rechts konnte man sich zu leicht durchsetzten. Die präzise Flanke nutzte Waldbreitbachs Torjäger Schmitz zu einem überlegten Kopfball gegen die Laufrichtung des in dieser Situation machtlosen, ansonsten aber sehr sicher haltenden Torhüters Daniel Kesseler. In der Folgezeit entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel mit Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten. Die beste Chance für Güllesheim ließ Christian Tiefenau in der 60. Minute aus, als er aus kurzer Distanz zweimal knapp scheiterte.

Die zunehmende Zweikampfhärte gepaart mit schauspielerischen Einlagen auf beiden Seiten verunsicherten den noch sehr jungen Schiedsrichter zunehmend. Bemerkenswert die Platzverweise für die gelb vorbelasteten Mario Becker in der 80. Minute sowie für David Müller in der 90. Minute. Die aufopferungsvollen kämpfenden Güllesheimer ließen sich den verdienten Punktgewinn nicht mehr nehmen.

 

Für Güllesheim spielten: Daniel Kesseler, Paskal Kramer, Daniel Hoffmann, Alexander Neuer, Thomas Kalitzki, Christian Tiefenau, Iwo Neumann, David Müller, Daniel Schuster, Mario Becker, Thomas Klein. Eingewechselt wurde: Frank Scholz, Maxi Meissner.

Beste Spieler: Paskal Kramer, David Müller

 

Wenn die gezeigten Leistungen in den beiden abschließenden Spielen der Hinrunde gegen Asbach II und Vatanspor Neuwied wiederholt werden können, lässt dies auf Siege hoffen.

 

 

 

SV Güllesheim schafft auch am Sportfest-Sonntag keinen Sieg


Schmeichelhaftes 2:2 gegen den SV Rengsdorf

Von sechs Punkten hatte man in der „Englischen Woche“ beim SV Güllesheim geträumt. Leider sprang nur ein mageres Pünktchen heraus. Zunächst gestattete man dem SSV Heimbach -Weis einen 1:0 Heimsieg und im Mittwochspiel hatte man dann auf heimischem Spielgelände gegen den CSV Neuwied keine Chance. Nur der überragenden Leistung von Torwart D. Kesseler hatte man es zu verdanken, dass das Spiel nicht höher als 0:2 verloren ging. Da kam die Prognose von Trainergattin Brigitte Neuer ( „Gegen Rengsdorf werden wir auf jeden Fall gewinnen“) gerade recht. Doch leider konnte auch sie sich nicht gerade als Glücksbringer empfehlen.

Im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Rengsdorf dominierte der einheimische SVG allerdings zunächst die gesamte 1. Halbzeit. Auch ohne den verletzten Radermacher stand die Abwehr sicherer als in den letzten Spielen, so dass Rengsdorf kaum zu nennenswerten Torchancen kam. Stattdessen hatten die SVG - Anhänger zweimal den Torschrei auf den Lippen, doch beide klare Chancen wurden nicht genutzt. Zum einen war es D. Schuster, der nach schönem Pass von I. Neuman knapp am langen Pfosten vorbeizielte (30. Minute), zum anderen war es in der 42. Spielminute C. Tiefenau, der allein vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Tiefenau fehlte in der Situation jedoch die nötige Ruhe und Cleverness, so dass auch er den Ball am Tor vorbei schoss. Kommentar eines Güllesheimer AH - Spielers zu dieser Situation: „Den Ball hätte ich versenkt“. Doch trotz dieser vergebenen Chancen nahm die 1. Halbzeit dann doch noch für den SVG einen glücklichen Verlauf. In der 44. Spielminute wurde nämlich der in den gegnerischen Strafraum eindringende P. Kramer vom gegnerischen Spieler gefoult. Diesem zeigte der Schiedsrichter die Rote Karte und für Güllesheim zeigte er auf den Elfmeterpunkt. Den berechtigten Foulelfmeter konnte D. Müller unhaltbar zum 1:0 verwandeln.

Alle Zuschauer, die Anhänger des SV Güllesheim waren, glaubten jetzt, dass es gegen einen dezimierten Gegner nicht schwer sein sollte, die Führung weiter auszubauen. Doch sie hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Obwohl Rengsdorf in Unterzahl spielte, bekam man das Spiel mehr und mehr in den Griff. Man ging energischer in die Zweikämpfe, man war körperlich präsenter und man schaffte es, die Platzherren mehr und mehr zu verunsichern. In der 55. Spielminute der SV Güllesheim dann erhebliches Glück, als der Schiedsrichter nach einem Foulspiel nicht auf Elfmeter entschied. Gegen diese Entscheidung protestierte der Rengsdorfer Anhang sowohl lautstark als auch vergeblich. Mitte der 2. Halbzeit war es dann aber doch soweit. Mit zwei blitzsauberen Toren gelang dem SV Rengsdorf innerhalb von zwei Minuten ein Doppelschlag zur verdienten 2:1 Führung. Rengsdorf wollte jetzt – obwohl in Unterzahl- mehr und griff weiter beherzt an. Güllesheim wurde mehr und mehr in die Defensive gedrängt, hatte aber in der 81. Spielminute Riesenglück, als bei einem der seltenen Konter der Schiedsrichter ein Foul im Strafraum des Gegners gesehen hatte und erneut für die Einheimischen einen Strafstoß pfiff. Wegen dieses Elfmeters konnten sich die Betreuer des SV Rengsdorf kaum beruhigen. D. Müller scherte sich jedoch nicht darum und verwandelte auch diesen Elfer erneut souverän. In der hektischen Schlussphase gab es noch ein Tor für Rengsdorf, das aber wegen Abseits berechtigterweise nicht anerkannt wurde, sowie die Gelb-Rote Karte für D. Müller und einen Platzverweis für N. Schui.

Mit Glück und mit einem Schiedsrichters, der zumindest nichts gegen den SV Güllesheim hatte, konnte das 2:2 dann über die Zeit gebracht werden.

Statt des erhofften Befreiungsschlags herrscht nunmehr weiter Tristes in den Reihen des SV Güllesheim. Diese ist auch berechtigt, wenn man sich die Ergebnisse der direkten Verfolger ansieht, die nunmehr im unteren Tabellendrittel mehr und mehr an den SVG heranrücken und die Abstiegsorgen nicht geringer werden lassen. Vielleicht kann jedoch der SVG am 31.10.10 ein deutliches Positivzeichen setzen, wenn er auf heimischem Spielgelände um 14:30 Uhr gegen das Tabellenschlusslicht TUS Asbach II antritt.

 

Für Güllesheim spielten:

D. Kesseler, D. Hoffmann,   A. Neuer, D. Müller, I. Neumann, P. Kramer, (ab 46. Min. M. Meissner) N. Schui, Th. Kalitzki, M. Becker, Chr. Tiefenau, D. Schuster, (ab 88. Min. K. Shabani).

 

Bester Spieler: A. Neuer

 

 

 

SV Güllesheim verliert auch gegen den VfL Neuwied


Güllesheim gibt im vierten Spiel hintereinander die Punkte ab

Im Spiel gegen den VfL Neuwied konnten die Einheimischen zwar wieder auf einige verletzte Stammspieler zurückgreifen, dennoch hatte man gegen den ballsicheren Gegner keine Chance. Erneut konnte Güllesheim somit nicht punkten.

Das Spiel in Güllesheim begann mit dreißigminütiger Verspätung. Grund: der angesetzte Schiedsrichter hatte offensichtlich die Anfahrt nach Güllesheim verpasst. Mit Einwilligung beider Spielgegner wurde das Spiel durch den normal für Güllesheim pfeifenden Schiedsrichter Jürgen Rönkens geleitet. Römkens machte seine Sache sehr gut und zeigte insgesamt eine tadellose Schiedsrichterleistung.

Das Spiel begann zunächst recht verhalten und man merkte beiden Mannschaften an, dass man keinesfalls in Rückstand geraten wollte. Torchancen gab es zunächst auf beiden Seiten, die größte hatten jedoch die Platzherren, als Angreifer Tiefenau in er 14. Spielminute freistehend vor dem gegnerischen Tor den Ball nicht einschießen konnte. Besser machte es der gleiche Spieler dann in der 27. Spielminute. Nachdem Schuster sich auf der linken Seite durchgesetzt hatte, spielte er den Ball passgenau auf Tiefenau, der nur noch einzunetzen brauchte. Doch dieser Führungstreffer brachte keine Ruhe in das Spiel der Platzherren, im Gegenteil, Neuwied bekam zunehmend Oberwasser. In der 39. Spielminute tankte sich Neuwieds Sturmführer durch Güllesheims Abwehr hindurch und erzielte den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. In der 42. Spielminute war es dann Güllesheims Torwart Kesseler, der den Hausherrn mit einer prächtigen Parade das Unentschieden in die Halbzeit rettete.

Beim Plausch in der Halbzeitpause meint SVG-Förderveinsvorsitzender Martin Oswald: „Wir können froh sein, wenn wir auch am Spielende noch unentschieden stehen. So recht glaube ich aber nicht daran.“ Oswalds Vorahnung trog nicht.  Neuwied zog nämlich das Spiel mehr und mehr an sich, wobei auffallend war, dass Güllesheims Mittelfeld erneut nur in Absätzen stattfand. Hinzu kam diesmal auch noch eine ungewohnt löchrige Abwehr, durch die sich die agilen Neuwieder Stürmer immer wieder durchtankten und sich die Freiräume schaffen konnten, die in regelmäßign Anstanden zu den restlichen Treffern führten. Schusters Anschlusstreffer zum 3:2 ließ dabei bei den Platzherren nur kurzfristige Hoffnung auf Erfolg aufblitzen, weil der Gegner rasch nachlegen konnte, um dann eine deutliche Führung herauszuschießen. In das wenig erfreuliche Bild passte auch die gelb-rote Karte, die sich M. Becker nach einem Frustfoul vom umsichtig leitenden Schiedsrichter Römkens abholte. Ein entscheidender Grund für Güllesheims Niederlage war sicherlich das Fehlen von Abwehrspieler D. Hoffmann, dann das frühe verletzungsbedingte Aus von Manndecker A. Neuer und auch Mannschaftskapitän T. Radermacher humpelte nahezu während der gesamten Partie und bekam so keine Stabilität in die äußerst löchrige Abwehr.

 

Beste Akteure auf Güllesheims Seite waren Torwart D. Kesseler und Angreifer D. Schuster.

 

Für Güllesheim spielten: D. Kesseler, T. Radermacher ( ab 82. Min. T. Schug) , A.Neuer,

( ab. 46. Min. M. Meissner)M. Kesseler, N. Schui, I. Neumann, (ab 75. Min. K. Shabani)

P. Kramer, Th. Kalitzki, M. Becker, Chr. Tiefenau, D. Schuster

 

 

 

SV Güllesheim verliert gegen die SG Niederbreitbach verdient mit 0:2


Der Gegner war sehr gnädig mit ersatzgeschwächten Güllesheimern

Ohne die etatmäßigen Stammspieler D. Müller (Urlaub) D. Hoffmann, I. Neumann, M. Becker und N. Schui (alle verletzt) hatten die Einheimischen keine Chance gegen den stark aufspielenden Meisterschaftsfavoriten. Die Ersatzspieler konnten sich noch so ins Zeug legen, man merkte ihnen schon die längeren Zwangspausen und die damit verbundene fehlende Spritzigkeit und Ballsicherheit an. Einige der eingesetzten Spieler hatten auch die Vorbereitung auf die schwere Meisterschaftsrunde nicht mitgemacht und mussten jetzt einem übermächtigen Gegner Tribut zollen.

Während des gesamten Spiels hatte Güllesheim eigentlich nur drei nennenswerte Chancen. Zum einen war dies ein Rechtsschuss von K. Trautmann, der von dem gegnerischen Torwart noch gerade so um den Torpfosten gelenkt werden konnte (19. Min.), zum anderen war es eine gefährliche Situation, als der gegnerische Torwart nach einem langen Ball von T. Radermacher vor dem heranstürmenden P. Kramer retten konnte. Kramer hatte auch die dritte Chance weit in der 2. Halbzeit, als er einen scharf vor das Tor geschlagenen Ball nicht mehr erreichen konnte. Ansonsten wurde das Spiel klar von Niederbreitbach dominiert. Mit gekonnten Ballstafetten zog man das Spiel in die Breite, ließ die Güllesheimer Gegenspieler laufen und wartete geduldig auf die sich bietenden Chancen. Und diese Chancen kamen mit zunehmender Spieldauer immer häufiger. Zunächst in der 32. Spielminute, als der gegnerische Spieler zuletzt nur noch den Fuß hinhalten musste, um den Ball im Tor unterzubringen und dann zwei Minuten nach Beginn der 2. Halbzeit, als ein Flachschuss unhaltbar im Güllesheimer Tor einschlug. Die Platzherren hingegen versuchten es immer wieder mit langen Bällen, weil kein echtes Mittelfeld vorhanden war. Entweder lief man dann aber in die gegnerische Abseitsfalle, oder der Spielgegner hatte keine große Mühe, die Güllesheimer Versuche im Keim zu ersticken. Niederbreitbach hingegen berannte immer wieder gekonnt das Tor der Platzherren, man machte es mit diesen aber gnädig, weil man reihenweise beste Einschussmöglichkeiten nicht nutzte oder an dem hervorragend haltenden D. Kesseler nicht vorbei kam. Verbandsbürgermeister Josef Zolk meinte als Zuschauer des Spiels: „Niederbreitbach ist eine äußerst ballsichere Mannschaft“ und Güllesheims etwas niedergeschlagener Trainer Lothar Neuer merkte an: „Heute hat man ganz deutlich gemerkt, dass unsere Spielerdecke sehr dünn ist. Den Ausfall von fünf Stammspielern konnten wir einfach nicht kompensieren.“ Dem ist seitens des Berichterstatters nichts mehr hinzuzufügen.

 

Am  Sonntag, 19.09. 10 tritt der wieder erstarkte VfL Neuwied um 14:30 Uhr in Güllesheim an. Es bleibt zu hoffen, dass sich bis dahin das Güllesheimer Lazarett etwas gelichtet hat.

 

Für Güllesheim spielten: D. Kesseler, T. Radermacher, A. Eckstein (ab 68.Min. C. Tiefenau) M. Meissner (ab 85. Min. T. Schug) F. Scholz, M. Kesseler, A. Neuer, Th. Kalitzki, D. Schuster, P. Kramer, K. Trautmann (ab 46. Min. K. Shabani)

 

Güllesheims beste Akteure: D. Kesseler, A. Neuer.

 

 

 

SV Güllesheim muss beim FV Rheinbrohl die Segel streichen


Güllesheim verliert sein Auswärtsspiel verdient mit 3:1

Auf dem nagelneuen Kunstrasenplatz in Rheinbrohl wollte Güllesheim zwar unbedingt nach den beiden Siegen in den ersten Saisonspielen punkten, doch der starke Gegner hatte etwas dagegen. Trotz Führung musste Güllesheim mit einer verdienten Niederlage die Heimreise antreten.

Schon in den ersten Spielminuten zeigten die starken Gastgeber, dass sie nichts anbrennen lassen wollten. Man berannte munter das Gästetor und kam auch gleich in den ersten Spielminuten zu mehreren Eckstößen. Güllesheim konnte sich jedoch berappeln und hatte seinerseits durch D. Schuster in der 12. Spielminute die erste richtige Chance, die jedoch vom Torsteher der Gastgeber gerade noch vereitelt werden konnte. Eine Minute später dann die überraschende Führung für den SVG. D. Müller spielte einen Pass genau in die Schnittstelle der gegnerischen Abwehr. M. Becker war zur Stelle und konnte den Ball im Tor unterbringen. Doch der Jubel der Gästezuschauer war noch nicht ganz verklungen, als den Platzherren mit einem Sonntagsschuss genau in den Torwinkel der Ausgleich gelang. Torwart Kessler hatte hier keine Anwehrchance. Nach dem Gegentreffer geriet Güllesheim zunehmend in die Defensive. Die Dominanz der Platzherren zeigte ich u. a. in Form von mehreren gefährlich vor das Güllesheimer Tor geschlagenen Eckstößen, doch mit viel Glück konnte man diese Drangperiode ohne Gegentreffer überstehen. Schrecksekunde dann in der 35. Minute für den Güllesheimer Anhang: ihr bester Angreifer M. Becker blieb nach einem absichtlichen Schlag des Gegenspielers in den Rücken verletzt liegen. Statt die „Rote Karte“ zu zeigen, drückte der unsicher agierende Schiedsrichter beide Augen zu. Becker konnte aber weiter im Spiel bleiben und einen feinen Pass auf Kalitzki spielen. Dessen Schuss traf aber leider nur die Querlatte. Mehr Glück hatten da die Gastgeber, als es dem Außenstürmer gelang, Güllesheims P. Kramer auszuspielen und die Flanke vors Tor zu bringen. Der Mitspieler musste nur noch den Fuß hinhalten, um Rheinbrohl mit 2:1 in Führung zu bringen. In der 2. Spielhälfte setzte sich die Dominanz der Platzherren zunächst fort. Man war stets einen Tick schneller am Ball und Güllesheim zeigte auch ungewohnt Unsicherheiten in der Abwehr. Ein Grund für die Dominanz des Gegners war sicherlich auch, dass Güllesheim es mit seinen beiden Außenverteidigern nicht schaffte, die gegnerischen Angreifer zu neutralisieren. Ein Glück nur, dass der Spielgegner mehrere hochkarätige Chancen ungenutzt liegen ließ. Etwa ab der 60. Spielminute kam Güllesheim dann aber wieder besser ins Spiel. Auslöser für die Kraftanstrengung war offensichtlich eine sehenswerte Schwalbe von D. Müller im gegnerischen Strafraum. Nachdem Müller bereits eine Verwarnung hatte, hätte dies eigentlich Gelb-Rot bedeuten müssen. Trotz Überlegenheit der Gastgeber hatte man nunmehr bis zum Schluss immer das Gefühl, Güllesheim könne mit einem „lucky punch“ doch noch den Ausgleich erzielen. Diese Hoffnung wurde jedoch in der 90. Spielminute zerstört, als den Platzherren erneut nach einer Standardsituation das 3:1 glückte.

 

Für Güllesheim spielten: D. Kesseler, T. Radermacher, D. Hoffmann, ( ab 53. Min K. Shabani) F. Scholz,(ab 41. Min. M. Kesseler) M. Meissner, A. Neuer, D. Müller, P. Kramer, Th. Kalitzki, M. Becker, D. Schuster.

 

Beste Güllesheimer Akteure: D. Müller, D. Kesseler und Mike Kesseler, der ein vielversprechendes Debüt in Güllesheims 1. Mannschaft ablieferte.

 

 

 

Auswärtserfolg in Leutesdorf


Tabellenführung erobert

Nachdem die 2. Mannschaft mit einem 2:5 Auswärtserfolg gegen den VfL Oberlahr vorgelegt und die Tabellenführung der Kreisliga D erobert hatte, wollte die 1. Elf des SV Güllesheim dem nicht nachstehen. Mit einem nach dem Spielverlauf völlig verdienten, aber im Ergebnis deutlich zu knapp ausgefallen 1:0 Sieg wird der SVG in der amtlichen Tabelle der Rhein-Zeitung seit langer Zeit mal wider als Tabellenführer ausgewiesen.

Im Pokalheimspiel zum Saisonauftakt hatte der SVG Leutesdorf mit 5:1 vom heimischen Sportplatz gefegt. Ebenso dominant begann man das Auswärtsspiel am Rhein. Die Leutesdorfer hatten jedoch ihre Lehren gezogen und spielten aus einer verstärkten Abwehr nur mit langen Zufallsbällen auf die agilen Sturmspitzen. So tat sich der SVG Anfangs schwer den massierten Abwehrverband zu knacken.

Hätte der schwach agierende Schiedsrichter in der 11. Minute den nach einem Foul an Mario Becker fälligen Elfmeter gepfiffen oder David Müllers Volleyschuss aus 8 Metern nach Flanke von Maxi Meißner das Ziel gefunden, wären schon früh die Weichen auf einen hohen Sieg gestellt worden.

Aber der SVG steckte nie auf und bestimmt jederzeit das Spiel. Eine weitere Torchance des durch den von Trainer Lothar Neuer offensiver eingestellten, in dieser Rolle sehr effektiven David Müller folgte in der 25. Minute. Nach einem mit One-Touch-Fussball über den auf der rechten Außenbahn für ständige Unruhe sorgenden Pascal Kramer und Mario Becker, konnte Daniel Schuster in der 40. Minute allein auf den Torwart zugehen, verzog aber knapp. Die Heimelf kam in der ersten Halbzeit lediglich zu zwei Kopfballchancen. Ansonsten wurden die gegnerischen Stürmer durch die beiden Manndecker Daniel Hoffmann und Frank Scholz weitgehend ausgeschaltet, so dass man torlos die Seiten wechselte.

Im Focus des SVG Trainings stand in letzter Zeit das einüben von Eckbällen. Im Anschluss an einen solchen verpasste wieder David Müller mit einem Kopfstoss ganz knapp das Ziel 56 min.). Dem nach langer Abwesenheit eingewechselten Kujtim Shabani versagten kurz darauf die Nerven: allein stehend konnte er nach einem Abpraller den guten Keeper der Gastgeber nicht überwinden. Kurz darauf verpasste nochmals Müller –wieder mit einem Kopfball nach Standart den Führungstreffer.

Der zahlreich mitgereiste Güllesheimer Anhang fühlte sich an den letzten Auftritt in Leutesdorf erinnert, als man ebenfalls zahlreiche Chancen ausließ und in der Schlussminute  verlor. Der mit viel Umsicht und Ballgefühl spielende Mittelstürmer Mario Becker setzte gekonnt Daniel Schuster in Szene, der jedoch am herausstürzenden Torwart scheiterte. Nur eine Minute später eine Dublette dieser Szene, doch diesmal schob Schuster den Ball cool am Torwart vorbei zum vielumjubelten Führungstreffer.

Güllesheim ließ sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen und brachte das Ergebnis sicher über die Zeit, nicht zuletzt durch die erstklassige Vorstellung von Libero Tobias Radermacher.

 

Für Güllesheim spielten: Daniel Kesseler, Paskal Kramer, Frank Scholz, Tobias Radermacher, Maxi Meissner, Daniel Hoffmann, Alexander Neuer, David Müller, Daniel Schuster, Mario Becker, Thomas Klein. Eingewechselt wurde: Kujtim Shabani.

 

Beste Spieler: Radermacher, Müller und Becker.

 

Mit harter Vorbereitungsarbeit hat es Trainer Lothar Neuer geschafft, die Mannen des SVG zum Saisonauftakt in Topform zu bringen. Auch die verletzungsbedingten Ausfälle bringen die Güllesheimer nicht aus dem Tritt. So kann es nach Auffassung der Verantwortlichen weiter gehen.

 

 

 

SV Güllesheim startet mit einem 5:1 Heimsieg in die neue Saison


SV Windhagen hatte gegen starke Güllesheimer keine Chance

Nachdem die 2. Mannschaft mit einem 1:0 Sieg gegen den SV Windhagen II einen Sieg vorgelegt hatte, wollte die 1. Elf des SV Güllesheim der Reserve nicht nachstehen und im ersten Spiel der Saison ebenfalls einen Dreier einfahren.  Deshalb ging man auf dem mit Pfützen übersäten und äußerst schwer bespielbaren Platz von Beginn an konzentriert zu Werke. Güllesheim zeigte dabei erneut eine ausgesprochen gute kämpferische und läuferische Leistung, der man anmerkte, dass die konzentrierte Vorbereitung auf die neue Saison durch Trainer Lothar Neuer die ersehnten Früchte zu tragen scheint. War das Spiel zunächst noch ausgeglichen, gelang es Güllesheim dann zunehmend, Dominanz auf dem Spielfeld herzustellen. Nachdem D. Müller bei der ersten nennenswerten Chance der Platzherren einen Freistoß noch über das Tor geschossen hatte, war es schließlich M. Becker vorbehalten, nach entschlossener Vorarbeit durch D. Schuster das 1:0 zu erzielen (20.). Der zweite Güllesheimer Treffer resultierte aus einer schönen Einzelleistung von D. Hoffmann, dessen Schuss der gegnerische Torwart nur abklatschen konnte. D. Schuster reagierte am schnellsten und brachte  den Abpraller blitzschnell im gegnerischen Tor unter. Leider musste Güllesheim aber kurz vor dem Pausenpfiff den Anschlusstreffer kassieren.

In der zweiten Halbzeit konnte sich Windhagen zunächst für kurze Zeit ein Übergewicht auf dem Platz erarbeiten. Doch Güllesheim hielt weiterhin konzentriert dagegen und ließ mit der starken Defensivabteilung rund um den umsichtig agierenden T. Radermacher nichts anbrennen. Angefeuert von einem sehr präsenten Trainer Neuer versuchten die Platzherren immer wieder, über rasch vorgetragene Angriffe vor allem über den rechten Flügel zum Erfolg zu kommen. Die Bemühungen wurden schließlich in der 63. Spielminute belohnt. Nachdem M. Becker im Strafraum unfair von den Beinen geholt wurde, verwandelte D. Müller den fälligen Elfmeter ausgesprochen cool. In der 69. Spielminute war es wieder so ein rasch vorgetragener Angriff, der D. Schuster in Schussposition brachte. Dieser scheiterte zwar am Torwart, doch den Abpraller konnte Linksverteidiger Meissner ohne Probleme einnetzen. In der 76. Spielminute schaffte dann der eingewechselte Kutim Shabani mit seiner ersten Ballberührung den 5:1 Endstand.

SVG Geschäftsführer J. Noll meinte nach dem Spiel: „Das war ein richtig überzeugender Heimsieg.“ Rudolf Radermacher – Dauergast bei den Spielen des SV Güllesheim ergänzte: „Man hat von der ersten bis zur letzten Minute gesehen, wie gut sich die Mannschaft mittlerweile gefunden hat.“ Dies musste auch der Trainer der gegnerischen Mannschaft, der in Güllesheim wohnende Männi Klein, neidlos anerkennen, der das entscheidende Plus der Heimmannschaft vor allem in der kompromisslosen Chancenauswertung sah.

Die Leistung der Güllesheimer ist um so höher zu bewerten, da mit I. Neumann einer der besten Akteure verletzungsbedingt bei diesem Spiel fehlte. Sein Vertreter T. Klein zeigte aber auf dem schweren Boden bis zu seiner Auswechslung eine äußerst starke Leistung. Lobend erwähnt werden müssen neben der starken Mannschaftsleistung auf Güllesheimer Seite noch die Akteure T. Radermacher, A. Neuer, D. Schuster und M. Becker. Gerade D. Schuster scheint nach einer langen Durststrecke in der letzten Saison in der Mannschaft wieder richtig  Fuß zu fassen. Jedenfalls macht das erste Spiel der Saison in der Art und Weise seines Ablaufs Lust auf mehr.

 

Für Güllesheim spielten: D. Kesseler, T. Radermacher, D. Hoffmann, M. Meissner, A. Neuer, D. Müller, T. Klein (ab 65. Min. F. Scholz) P. Kramer, Th. Kalitzki, (ab 70. Min. L. Hauertmann)M. Becker, D. Schuster (ab 73. Min. K. Shabani)

 

 

 

SV Güllesheim ist aus dem Rennen


1:3 Niederlage im Pokalspiel gegen TUS Asbach

Es wäre so schön gewesen – aber es hat leider nicht geklappt. Neidlos anerkennen muss man nämlich auf Güllesheimer Seite, dass die Mannschaft zu Recht aus der Kreispokalrunde gekegelt wurde.

Asbach, eine Klasse höher spielend als der heimische SVG, war mit einer jungen Mannschaft, in der einige Akteure gerade erst der A-Jugend entwachsen waren, angereist. Aber dennoch präsentierte sich das Team äußerst lauf- und spielfreudig und in vielen Aktionen sehr ballsicher. Den Einheimischen kann man keinesfalls nachsagen, dass sie nicht wollten, aber ihr Spiel war eben leicht auszurechnen. Immer wieder versuchte man nämlich, mit langen Bällen auf die Sturmspitze Mario Becker zum Ziel zu kommen. Das klappte zwar in der ersten Spielhälfte noch leidlich, in der 2. Halbzeit war diese Spitze dann aber stumpf, so dass Gästetorwart Thomas Radermacher keinen nennenswerten Ball mehr zu halten hatte. Das lag sicherlich auch daran, dass I. Neumann, einer der besten Güllesheimer Akteure, der zwischenzeitlich mit einem schönen Drehschuss auch den 1:1 Ausgleich erzielt hatte, bereits in der 35. Spielminute mit einer schmerzhaften Fußverletzung das Spielfeld verlassen musste. Neumann wurde dabei das Opfer einer unfairen Attacke seines Gegenspielers, die aber von dem nicht immer sicher agierenden Schiedsrichter nicht geahndet wurde. Nach dem Ausscheiden von Neumann, der durch Oldie T. Klein ersetzt werden musste, merkte man jetzt dem Spiel deutlich an, dass auf Güllesheimer Seite einer der wichtigsten Takt- und Ideengeber fehlte. So konnte Asbach dann den insgesamt verdienten Sieg mit zwei weiteren Treffern ausbauen und sicher über die Zeit bringen.

Güllesheims Heimniederlage ist zwar schmerzlich, aber letztendlich kein Beinbruch. Nicht in der Pokalrunde müssen die wichtigen Siege eingefahren werden, sondern in der anstehenden Meisterschaftsrunde. Hier will man schließlich einen guten Saisonstart hinlegen und insgesamt einen sicheren Mittelfeldplatz erreichen – was bestimmt schwer genug wird.

 

Für Güllesheim spielten: D. Kesseler, T. Radermacher, D. Hoffmann, M. Meissner, A.Neuer, D. Müller, I. Neumann, (ab 35. Min. T. Klein) P. Kramer (ab 80. Min. L. Hauertmann),Th. Kalitzki, M. Becker, D. Schuster

 

Das nächste Heimspiel des SV Güllesheim findet am Sonntag, 05.09. auf dem Sportgelände in Güllesheim statt. Spielgegner ist ab 14:30 Uhr die SG Wiedt. Niederbreitbach, die von vielen Experten als der Topfavorit für die Meisterschaft in der Kreisliga B gehandelt wird.

 

 

 

Güllesheim landet souveränen Sieg in der 1. Pokalrunde

 

Leutesdorf wird deutlich mit 6:1 besiegt

Vor Beginn der Meisterschaftsrunde werden traditionell die ersten Spiele im Kreispokal ausgetragen. Diese Spiele werden von den Mannschaften gerne genutzt zur ersten Standortbestimmung. Für Güllesheim kann man sagen: der Test wurde bestanden.

Sofort mit Spielbeginn zeigten die Einheimischen, dass man durch ein frühes Tor Ruhe in das Spiel bringen wollte. Man setzte deshalb den Gegner von Beginn an unter Druck. Leutesdorf wurde in der 5. Spielminute etwa an der Mittellinie in der Vorwärtsbewegung von M. Becker abgefangen, dieser stürmet auf das gegnerische Tor zu und gegen seinen satten Schuss etwa von der Strafraumgrenze in die rechte Torecke hatte der gegnerische Torwart keine Abwehr-chance.

Nach diesem frühen Führungstreffer verflachte jedoch das Spiel auf Seiten der Platz-herren etwas, so dass der Gegner unnötigerweise auch zu Chancen kam. So musste Torwart Kesseler in der 20. Minute schon sein ganzes Können aufbieten, um einen Distanzschuss des Gegners mit einer Glanzparade unschädlich zu machen. Davon aufgeweckt forcierten die Einheimischen jedoch wieder das Tempo und erneut war es M. Becker, der nach einem feinen Pass von I. Neumann zur beruhigenden 2:0 Führung einnetzen konnte. In der 33. Spielminute gelang den Platzherren dann nach einem Torwartfehler sogar das 3:0. Torschütze war F. Scholz. Doch der SV Leutesdorf gab das Spiel noch nicht verloren und konnte seinerseits kurz vor dem Pausenpfiff durch einen Kopfballtreffer nach einem Eckball auf 3:1 verkürzen.

Güllesheim kam jedoch auch in der 2. Halbzeit wieder gut in das Spiel, wobei der für Neuer eingewechselte D. Schuster über die linke Spielfeldseite für viel Dampf sorgte. Nach guter Vorarbeit von Schuster glückte dann in der 52. Spielminute das 4:1. Torschütze war I. Neumann. Nunmehr war das Aufbäumen des Gegners endgültig gebrochen und durch P. Kramer und D. Schuster kam Güllesheim noch zu zwei weiteren Treffern zum letztlich ungefährdeten und trotz der Höhe gerechten Heimsieg.

Erwähnenswert war  bei dieser Partie noch die ausgesprochen gute Schiedsrichterleistung von Schiri A. Kleinmann, der in einigen brenzligen Situationen Überblick und Fingerspitzengefühl zeigte.

Für das Team aus Güllesheim gilt: die Mannschaft zeigte sich dem Gegner vor allem konditionell deutlich überlegen. Man kam viel besser in die Zweikämpfe und auch in Punkto Schnelligkeit hatte man ein deutliches Übergewicht. Man sollte allerdings jetzt nicht in Euphorie verfallen, sondern die Meisterschaftsrunde konzentriert, aber durchaus selbstbewusst angehen.

 

Das erste Meisterschaftsspiel in der Saison 2010/11 findet am Sonntag, 15.08.10 in Güllesheim statt. Spielgegner ist der SV Windhagen. Spielbeginn; 14:30 Uhr

 

Für Güllesheim spielten: D. Kesseler, T. Radermacher, D. Hoffmann, F. Scholz, A.Neuer,

D. Müller, I. Neumann, P. Kramer, Th. Kalitzki, M. Becker, Chr. Tiefenau

(ab 46`: D. Schuster für A. Neuer; ab 65`: M. Meissner für Chr. Tiefenau).

 

Die besten Akteure waren M. Becker, T. Radermacher und nach seiner Einwechslung D. Schuster.